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Noch gibt es günstiges Baugeld vom Staat
Drei Förderprogramme im Blickpunkt
Angesichts niedriger Zinsen für Baugeld steigt das Interesse am
Erwerb oder Bau eines Eigenheims. Staatliche Förderprogramme tun
ein Übriges - wenn man weiß, wo wie viel Geld zu holen ist. Eine
Übersicht der Dresdner Bank soll im Förderdschungel helfen.
Die wichtigste Förderung, die Eigenheimzulage, gibt es entgegen
den ursprünglichen Plänen derzeit noch ungekürzt. Die Zahlen
sind wegen des Blicks auf die neuen Plandaten etwas in
Vergessenheit geraten: Bauherrn oder Käufer erhalten bei
Neubauten 2556 Euro Förderung, bei Altbauten 1278 Euro jährlich,
jeweils acht Jahre lang. Pro Kind gibt es zusätzlich 767 Euro.
Die Einkommenshöchstgrenzen für diesen Fördertopf betragen 81
807 Euro für Alleinstehende bzw. 163 614 Euro für Verheiratete -
maßgeblich ist der addierte "Gesamtbetrag an Einkünften" im
ersten Jahr der Förderung sowie im vorangehenden Jahr. Pro Kind
steigt diese Einkommensgrenze um 30 678 Euro.
Weitere Förderinstrumente sind Arbeitnehmersparzulage und
Wohnungsbauprämie. Bereits in der Ansparphase wird der künftige
Eigentümer gefördert, etwa wenn er einen Bausparvertrag
abschließt. Mit dem kann man Arbeitnehmersparzulage und
Wohnungsbauprämie gleichzeitig in Anspruch nehmen. Arbeitnehmer
erhalten im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen (VL), die
der Arbeitgeber in einen Bausparvertrag zahlt, eine staatliche
Prämie von zehn Prozent auf die jährliche Sparleistung auf
maximal 480 Euro jährlich. Voraussetzung ist aber, dass das zu
versteuernde Einkommen bei maximal 17 900 Euro (Alleinstehende)
oder 35 800 Euro (Verheiratete) liegt.
Zahlt der Arbeitnehmer selbst in diesen Bausparvertrag ein,
erhält er zusätzlich jedes Jahr eine staatliche Prämie von zehn
Prozent auf seine jährliche Sparleistungen, maximal 512 Euro bei
Alleinstehenden oder 1024 Euro bei Verheirateten. Auch hier ist
das Gehaltslimit eng: Das zu versteuernde Einkommen liegt bei
maximal 25 600 Euro (Alleinstehende) oder 51 200 Euro
(Verheiratete).
Außerdem gibt es günstige Kredite der staatlichen Kreditanstalt
für Wiederaufbau (KfW), die Wohneigentum mit bis zu 30 Jahre
laufenden Krediten zu günstigen Zinsen fördert. Derzeit liegt
der Zinssatz bei effektiv 4,63 Prozent (zehnjährige
Festschreibung). Die ersten fünf Jahre sind tilgungsfrei. Die
Finanzierung darf 30 Prozent (maximal 100 000 Euro) des
Kaufpreises nicht überschreiten. Weiter gibt es dort
interessante Angebote für die Finanzierung energiesparender
Maßnahmen (Solaranlagen, Wärmeschutzdämmung).
Quelle:
welt.de
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